as Schlachtenglück schien sich zu wenden. Die Unterwelttruppen wichen immer weiter zurück, nur die Dämonen hielten ihre Angriffswellen noch aufrecht. Doch als sie merkten, das sich die Schlacht inzwischen nach draussen verlagert hatte, flogen die meisten von ihnen ebenfalls auf das freie Feld, um ihren Kampf dort weiterauszufechten. Sie bekamen auch weiterhin Nachschub, woher war nicht zu erkennen, so dass sich ihre Reihen weiter füllten während sich die der der Londrier, auch mit ihren Verstärkungen, lichteten.
Tjalf hatte bereits seinen Bruder Erik im Kampf mit einem Drow fallen sehen. Er selbst hatte bereits so viele von ihnen getötet und so viele Freunde sterben sehen. Er war am Ende. Die Schlacht dauerte schon Stunden. Die Kleriker hatte er schon fast vergessen. Da erklang auf einmal ein langgezogener, heller, glockenreiner Laut. Dieser wurde immer lauter. Bald erfüllte er nicht nur das Lager, sondern den kompletten Kampfplatz noch mit. Während Tjalf sich noch fragte, was das wohl solle, bemerkte er etwas. Die Dämonen verschwanden. Einer nach dem anderen wurde immer blasser. Arsat und Tjalf blickten sich an.
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ie haben es geschafft. Der Drachenkopf entfaltet seine Kräfte!" Die ersten Soldaten auf den Wällen fielen sich in die Arme. Keiner hatte mehr daran geglaubt, den nächsten Morgen noch zu erleben. Doch es war noch nicht vorbei. Mit schaurigem Geschrei, das durch Mark und Bein drang, sammelte Grangor seine letzten ihm verbliebenen Dänomen um sich. Unsicher, was die Ursache für das Verschwinden seiner Untergebenen war, versuchte er einen neuen mächtigen Feind zu orten, den er bekämpfen konnte. Und er bekam ihn. Aus der Dunkelheit stieg etwas hervor. Ungefähr dort, wo die Kleriker ihr Ritual abgehalten hatten, nahm eine Aura der Macht Gestalt an. Zuerst war es nur eine große neblig grüne Masse. Doch nach und nach gewann sie an Form. Zuerst war ein Körper unklar auszumachen. Dann ein riesiger Kopf. Und zuletzt ein langer Schwanz und Flügel oder Schwingen, die sich langsam ausbreiteten. Und dann wurden die Konturen schärfer, bis sich klar und deutlich ein Drache in die Lüfte erhob. Ein Drache wie aus grünem Diamant, viel grösser noch als Grangor selbst, ja fast doppelt so groß schien er zu sein. Erhaben glitt er auf seinen Schwingen auf Grangor zu.
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